Frankfurt (BoerseGo.de) – Silber hat sich im Verbund mit dem Goldpreis am Donnerstag ein wenig von seinem tags zuvor bei 18,44 US-Dollar je Feinunze erreichten 34-Monatstief erholt und notiert gegen 12:40 Uhr MESZ mit einem Plus von 0,65 Prozent bei 18,66 US-Dollar pro Unze.

    Der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge sind am Mittwoch 230 Tonnen aus Silber-ETFs abgeflossen – der höchste Tagesabfluss seit Anfang Mai 2011. Allerdings veröffentlicht Bloomberg einige der ETF-Daten mit zeitlicher Verzögerung, d.h. ein Teil der erst gestern berichteten Abflüsse ist schon in den Tagen zuvor erfolgt, wie die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.

    Im Zuge des im Vergleich zu Gold überdurchschnittlichen Preisrückgangs von Silber sei das viel beachtete Gold/Silber-Verhältnis auf über 66 und damit den höchsten Wert seit August 2010 gestiegen, heißt es weiter.

    „Neben der Schwäche von Gold, durch die Silber mit nach unten gezogen wird, dürften auch Sorgen hinsichtlich der chinesischen Konjunktur den Preis belasten. China war im letzten Jahr hinter den USA der weltweit zweitgrößte Silberkonsument. In diesem Jahr liegen aber zum Beispiel die Silberimporte Chinas in den ersten fünf Monaten des Jahres mit 991 Tonnen knapp zwölf Prozent unter dem Vorjahr, so die Commerzbank-Analysten.

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