Frankfurt (BoerseGo.de) – Silber gibt zur Wochenmitte im Gegensatz zu Gold erneut nach und notiert gegen 14:30 Uhr MESZ mit einem Minus von 0,47 Prozent bei 23,24 US-Dollar je Feinunze.

    Dennoch werden die niedrigen Preise offenbar von einigen Marktteilnehmern als attraktive Kaufgelegenheiten erachtet. Medienberichten zufolge hat die Nachfrage nach Münzen und Barren seitens der Privatanleger merklich angezogen. Goldhändler wie „pro aurum“ und „Heraeus“ berichten demnach von einem außerordentlich hohen Kaufinteresse, wie die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben.

    „Auch die US-Münzanstalt hat bislang im April 83.500 Unzen Goldmünzen und über 2,2 Millionen Unzen Silbermünzen verkauft. Die Absätze der Goldmünzen sind damit bereits jetzt schon mehr als viermal so hoch wie im gesamten Monat April im letzten Jahr. Und auch bei den Silbermünzen entspricht dies einem Anstieg von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, so die Commerzbank-Analysten.