Dem US-Aktienmarkt gelang es am Montag, wieder an die positive Entwicklung der Vorwoche anzuknüpfen. An dem an Nachrichten und Wirtschaftsdaten relativ armen Tag fanden die Anleger genügend Zeit, sich über die gefallenen Ölnotierungen zu freuen. Hier hatte der maßgebliche Dezember-Leichtölfuture mit 58,70 Dollar je Barrel vorübergehend das tiefste Niveau seit Ende Juli erreicht. Zudem fand ein starker Run auf US-Anleihen statt, was dort die Renditen schmälerte und dem Aktienmarkt gleichfalls zugute kam. Nachdem die Marktteilnehmer den Großteil der Quartalsberichte nun hinter sich hatten, waren sie vorwiegend mit der Frage beschäftigt, ob die zurückliegenden Unternehmensdaten und das Bewertungsniveau eine allseits erhoffte Jahresendrallye rechtfertigen könnten.

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    Der Dow Jones Index konnte sich vor diesem Hintergrund um 0,5 Prozent auf 10.586 Punkte verbessern. Der breitere S&P 500 Index zog um 0,2 Prozent auf 1222 Stellen an; der Nasdaq Composite gewann 0,4 Prozent auf 2178 Zähler hinzu.

    Entgegen dem allgemeinen Markttrend gaben dabei die Titel von Dell um 0,54 Prozent auf 29,60 Dollar ab, nachdem sich am Wochenende das Anlegermagazin „Barron´s“ skeptisch über den PC-Riesen geäußert hatte. Yahoo verbesserten sich leicht um 0,08 Prozent auf 37,89 Dollar. Hier war gemeldet worden, dass der Portalbetreiber zusätzliche Anteile an einem Venture mit Softbank erwerben will. Die Aktie des Biotech-Konzerns Genzyme verlor nach einem Analysten-Downgrade 4,3 Prozent auf 71,60 Dollar.

    Der Euro stieg um 0,02 Prozent auf 1,1811 Dollar. Der Dezember-Rohölfuture verbilligte sich um 1,11 auf 59,47 Dollar je Barrel; Dezember-Gold stieg um 2,50 auf 460,40 Dollar je Barrel.