Während USD/BRL mittlerweile auf dem höchsten Stand seit März 2009 notiert und die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon diese Entwicklung mit bestehenden Longsignalen untermauern, wird die Luft allmählich dünner, wie HSBC-Analyst Thomas Amend in „Der Markt heute“ schreibt. So sei das aus der inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation resultierende Kursziel von rund 2,30 BRL inzwischen mehr als abgearbeitet worden. Darüber hinaus markiere die Trendlinie (aktuell bei 2,43 BRL), die die Hochpunkte vom September 2011 und Mai 2012 verbindet, den Auftakt zu einer ganzen Reihe von wichtigen Widerständen. Neben dem 38,2%-Fibonacci-Retracement des gesamten Baisseimpulses seit Herbst 2002 (aktuell bei 2,48 BRL) seien in diesem Zusammenhang die Hochpunkte von 2008 und 2009 bei rund 2,50 BRL ins Feld zu führen, heißt es weiter. „Vor diesem Hintergrund können Anleger die aktuelle Lage nutzen, um prozyklische Gewinnmitnahmen ins Auge zu fassen. Unabhängig davon sollte indes der Stopp für bestehende Longpositionen auf das Niveau des Jahreshochs von 2012 bei 2,14 BRL angehoben werden“, so Amend.