Japanische Regierungsvertreter haben am Montag erneut vor einem zu starken Yen gewarnt. Laut Japans Finanzminister Azumi belastet die Wechselkursentwicklung die Exporte des Landes, wie MarketWatch berichtete. Gegenüber Reportern sprach er in Tokio von unter Umständen erforderlichen Maßnahmen und „etwaigen erforderlichen Schritten“. Er beobachte die Entwicklung „sehr sorgfältig“.

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    Der Wirtschaftsbericht der Regierung für Juli sieht die japanische Wirtschaft nach dem Erdbeben im Jahr 2011 weiter auf dem Erholungspfad. Der Konsum und der Wiederaufbau sollen weiterhin positive Einflüsse ausüben. Auch die Exporte würden Anzeichen der Erholung zeigen. Ein Risiko ergibt sich durch die Entwicklung in Übersee, wo sich der Abschwung fortsetzt. Die Konjunkturlage in den USA, China und Europa habe sich verschlechtert. Die Euro-Schuldenkrise sei eine permanente Belastung.

    USD/JPY handelt bei 78,08. Unterstützung liegt bei 77,60 (Tief vom 1. Juni). Darunter käme wieder die 75,95 (Tief vom 1. Februar) ins Visier. Widerstand liegt bei 80,62 (Hoch vom 24. Juni).

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte:Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.