USD/JPY hat bis 98,68 zugelegt, nachdem der japanische Finanzminister Taro Aso erklärt hatte, dass sich bei dem G20-Treffen niemand negativ über die japanische Geldpolitik geäußert hat, was erneut suggeriert, dass es keine offene Kritik daran geben wird, wie die Analysten Jasmine Poh, Michael Sneyd, Kiran Kowshik und Steven Saywell der BNP Paribas im heutigen „FX Daily Strategist Europe“ schreiben. Weiter habe Aso erklärt, dass die geldpolitischen Lockerungen der Bank of Japan in Einklang stünden mit der Linie der G7 und der G20, die Wechselkurse nicht zu beeinflussen, heißt es weiter. „Wir gehen davon aus, dass die schwächeren US-Daten, inklusive dem jüngsten Philly Fed Index, weitere USD/JPY-Gewinne kurzfristig in Schach halten könnten. In den kommenden Monaten dürften jedoch Kapitalabflüsse aus Japan das größere Thema sein, was zu weiterem Verkaufsdruck auf den Yen führen dürfte“, so die BNP-Paribas-Analysten, deren Prognosen für USD/JPY bei 105, für EUR/JPY bei 140 und für AUD/JPY bei 116 zum Jahresende liegen.