Frankfurt (BoerseGo.de) – Weizen gibt am Mittwoch im Vorfeld des heute zur Veröffentlichung anstehenden Reports der US-Agrarbehörde USDA mit den neuesten weltweiten Angebots- und Nachfrageprognosen einen Teil der gestrigen Gewinne bis 658,88 US-Cents je Scheffel in der Spitze wieder ab.

    Zu erwarten steht, dass das USDA die Weizenexportmenge Russlands um eine Million Tonnen auf 19 Millionen Tonnen erhöhen wird. Auch die Ausfuhren Australiens könnten um bis zu zwei Millionen Tonnen nach oben korrigiert werden, wie die Rohstoffanalysten der Commerzbank im heutigen „TagesInfo Rohstoffe“ schreiben. Der ebenfalls positive Blick auf die diesjährige Weizenernte in der Ukraine werde durch die weiteren Perspektiven derzeit getrübt. Die zu lange Trockenheit könnte laut Angaben des nationalen Agrar-Wetterdienstes dazu führen, dass bis zu 30 Prozent der Wintersaaten den Winter nicht überstehen würden, heißt es.

    Gegen 12:55 Uhr MEZ notiert Weizen bei 649,63 US-Cents je Scheffel.