Die Konjunkturerwartungen für Deutschland sind im November erneut und unerwartet gesunken. Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag mitteilte, sank der ZEW-Indikator von -27,4 Punkten im Vormonat auf -28,5 Punkte. Damit liegt er weiterhin deutlich unter seinem historischen Mittelwert von 34,0 Punkten. Zudem hatten die Volkswirte mit einer Verbesserung auf -23,0 Punkte gerechnet.

Die Einschätzung der befragten Finanzmarktexperten zur aktuellen konjunkturellen Lage verbesserte sich in diesem Monat dagegen deutlich. Der entsprechende Indikator stieg von 42,9 Punkte im Oktober auf 53,0 Punkte im November.

Die Konjunkturerwartungen für die Eurozone verbesserten sich im November erstmals wieder. Der Euro-Indikator erhöhte sich um 1,5 Punkte gegenüber dem Vormonat und liegt nun bei -11,0 Punkten. Der Indikator für die aktuelle Konjunkturlage im Euroraum nahm in diesem Monat deutlich zu. Er erhöhte sich um 6,9 Punkte und steht nun bei 50,0 Punkten.