London (BoerseGo.de) – Zinn hat seit Erreichen eines 2011er-Tiefs bei 24518,00 USD je Tonne Mitte Juni kontinuierlich zugelegt. Zuletzt hat sich Zinn angeschickt, die 29.000er-USD-Marke zu knacken, konnte diese jedoch noch nicht nachhaltig überwinden.

    Die Rohstoffanalysten von Sucden Financial sind unterdessen zu dem Schluss gekommen, dass der wichtigste preisbildende Faktor bei Industrierohstoffen der US-Dollar ist. Ein Großteil der Kursgewinne aus der jüngsten Vergangenheit sei auf die Dollarschwäche im Zusammenhang mit der ungelösten US-Schuldenproblematik zurückzuführen, schreiben die Analysten in ihrem „Evening Base Metals Report“ vom Mittwoch. Kurzfristig könnten jedoch bereits Tops gefunden worden sein, hieß es.

    Gegen 14:10 Uhr MESZ notiert Zinn bei 28.885,00 USD pro Tonne. Gelingt der Sprung über die 29.000 USD, rückt als nächstes die runde 30.000er-USD-Marke in den Blick.

    Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.