Liebe Leserinnen und Leser,

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    Das deutsche Börsenbarometer kletterte in der abgelaufenen Handelswoche von einem neuen Jahreshoch zum nächsten. Es gab zwar einige negative Nachrichten (z.B. schwache Google-Zahlen), diese wurden allerdings komplett ausgeblendet. Auch und vor allem in Übersee hatten die Bären zuletzt keinerlei Chancen gegen die wild gewordene Wall Street-Bullenherde, das schwache vierte Quartal ist mittlerweile schon wieder komplett vergessen. Die amerikanischen Indizes eilten in den vergangenen Tagen von Allzeithoch zu Allzeithoch. Mittlerweile erinnert die Situation in nicht ganz unerheblichem Maße an die Spekulationsblase um die Jahrtausendwende: Clemens Schmale vergleicht in seinem Artikel „Massive Überbewertung: Erinnerungen an 1999“ ausführlich die Situation damals und heute. Die Parallelen sind unverkennbar und sollten bei allen Investoren die Alarmglocken schrillen lassen. Am Montag gab es einen ersten Vorgeschmack für die Bullen: Nach der erneuten Eskalation im Handelsstreit zwischen China und den USA gab das deutsche Börsenbarometer zeitweise über 300 Punkte nach. Ob dies der Auftakt einer – längst überfälligen – größeren Korrekturwelle war, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

    Ihr Henry Philippson

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