endlich können die aktiven und vor allem trendorientierten Trader im deutschen Aktienmarkt aufatmen, denn dank eines überragenden Auftretens der Bullen am vergangenen Freitag hat es der DAX endlich aus der seit fünfzehn Handelstagen laufenden Seitwärtsbewegung geschafft. Damit scheint die Welt der Bullen wieder in Ordnung zu sein. Mit kurz- und mittelfristig intakten Aufwärtstrends imRücken, wäre es doch nicht zu viel verlangt, im Index dasbisherige Allzeithoch bei 8.151 Punkten unter Beschuss zu nehmen und vielleicht sogar zu überwinden, oder?
Schließlich fehlen bis dahin nur noch knapp dreihundert Punkte oder etwas weniger als vier Prozent. Bei diesem Gedanken dürfte sich so manch kritischer Beobachter unserer Zeit fragen, wie dies alles sein kann.

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In der größten Krise Europas seit langem sind deutsche Aktien gemessen an den historischen Kursständen alles andere als billig. Damit steht der deutsche Markt im europäischen Vergleich allerdings relativ alleine dar. Der breite Euro Stoxx 50 Index ist mit knapp 2.750 Punkten weit von einem solchen entfernt. Hier müssten die Käufer schon ordentlich Gas geben, um den Raum bis hin zum 2000er Kurshoch bei 5.522 Punkten zu überwinden. Das wäre immerhin eine Rally von ca. einhundert Prozent, aber ob dies gelingt, bleibt anzuzweifeln. Nicht anders ergeht es den anderen Aktienindizes, wie dem französischem CAC40, dem spanischen Ibex oder dem italienischen MIB und natürlich nicht zu vergessen, dem griechischen Athex Composite.

Hätte man ahnen können, dass der deutsche Markt um so viel besser performt? Diese Frage versucht unter anderem die Charttechnik zu beantworten. Vielleicht ist ja der Ichimoku Kinko Hyo Indikator geeignet gewesen, den seit nunmehr September 2011 laufenden neuen Bullenmarkt im DAX rechtzeitig zu erkennen. Was hinter diesem Indikator steckt und wie weit die Prognosequalität dessen reicht, versucht der heutige CFD Report unter anderem zu klären. Hier muss sich der zunehmend bekannte und wie so oft aus Fernost stammende Trendfolgeindikator einem grundlegenden Check stellen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Ihr

Rene Berteit

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