Sehr geehrte Traderinnen und Trader,

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noch Anfang letzter Woche hieß es, man sei optimistisch, dass man sich im Schuldenstreit mit Griechenland im Laufe der nächsten Tage wird einigen können. Dies war wohl ein wenig Optimismus zu viel, wie uns die Entwicklung am Wochenende zeigte. Die Börsen reagierten zunächst erwartungsgemäß. Im Euro kam es bereits am Sonntag Abend zum Rutsch bis auf 1,0955 USD, während der DAX Montag früh im Tief bei 10.965 Punkten gehandelt wurde.

In beiden Märkten ein spürbarer Verlust gegenüber den Schlusskursen vom Freitag, aber in das ganz große Chaos aus. Der Euro beispielsweise konnte sich bereits wieder bis an das Ausbruchsniveau bei ca. 1,1150 USD vorarbeiten und der DAX entfernte sich ebenfalls spürbar von seinen Tiefs. Ist das Thema „Griechenland“ damit abgenutzt und letztlich auch ein Worst Case Fall schon längst eingepreist? Argumente dafür gibt es durchaus, aber letztlich werden erst die nächsten Tage zeigen können, was Sache ist. Aus charttechnischer Sicht jedenfalls ist der DAX nun doch spürbar an der deckelnden Trendkanalbegrenzung nach unten abgeprallt und zeigt Intraday ein kurzfristiges Verkaufssignal. Mit einer Entspannung auch auf Tagesebene wäre derzeit erst wieder oberhalb von 11.635 Punkten zu rechnen. Angesichts des massiven mittelfristigen Unterstützungsbereichs ab ca. 10.820 Punkten aber fällt es auch schwer, den Index ganz abzuschreiben und wie auch in der letzten Woche, ist die angespannte Nachrichtenlage nicht zu vergessen. Überraschungen auf beiden Seiten müssen einfach mit eingeplant werden.

Vor diesem Hintergrund stellt sich direkt die Frage, was Charttechnik allgemein überhaupt noch leisten kann? Ein spannendes Thema, dem wir unter anderem im heutigen CFD Report nachgehen. Mit diesem wünsche ich Ihnen jedenfalls viel Vergnügen und eine erfolgreiche Handelswoche.

Ihr

Rene Berteit

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