Sehr geehrte Traderinnen und Trader,

ich glaube, der DAX hat unseren Vorwurf in der letzten Woche, er verhalte sich wie eine Diva, gehört und wollte uns zeigen, dass er auch anders kann. Also blieb er die gesamte letzte Woche über im von mir favorisierten Rückwärtsgang und hat gleich auch die bisherigen Korrekturtiefs bei 11.167 Punkten unterschritten. Das erste größere Ziel auf der Unterseite bei 11.000 Punkten, welches ich anvisiere, wurde aber noch nicht ganz abgearbeitet und wer sagt, dass dort schon Schluss sein muss. Sehr spannend ist auch der Kursbereich bei 10.750 – 10.660 Punkten, wo sich gleich eine ganze Reihe von mittelfristigen Unterstützungen treffen (Retracements und 200-Tagelinie).

Warum also nicht auch gleich diese „Magneten“ ansteuern und testen. Mit dem kurzfristigen Abwärtstrend im Rücken kann dies durchaus gelingen, im Idealfall sogar direkt. Aber selbst ein kleiner Umweg über eine vorgelagerte Erholung würde zunächst noch keine Schwierigkeiten bereiten. Starke Widerstände hätten wir bereits bei ca. 11.330 und 11.465 Punkten. Ein wenig Luft nach oben ist also vorhanden, ohne gleich wieder die Bullenkeule schwingen zu müssen.

Stattdessen stimmen wir im heutigen CFD Report ein anderes Lied an und gehen der Frage nach, ob es auch aus charttechnischen Gesichtspunkten heraus Unterschiede zwischen dem Trading im Tageschart und auf Intradaybasis gibt. Eine nicht ganz unwichtige Frage, denn schließlich beginnen die meisten Trader ihre Karriere in größeren Zeitebenen, um dann ihre Vorlieben für den Intradaymarkt zu entdecken. Das dabei die bisherigen Erfahrungen blind übertragen werden, ist verständlich – aber auch sinnvoll?

Viel Erfolg, Ihr

Rene Berteit

Aktivieren Sie JavaScript oder installieren Sie einen aktuellen Browser, um die Newsletter-Funktion nutzen zu können.