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Rohstoffinvestments gehörten zu den im Jahr 2018 überwiegend weniger erfreulichen Anlageklassen. Es sei denn, Anleger haben kurzfristig spekulativ auf die richtige Marktbewegung gesetzt. Am Ölmarkt fielen die Preise im vergangenen Jahr um rund 20 Prozent. Nur mühsam ist es der OPEC gelungen, den Ölpreis nach seinem dramatischen Absturz gegen Jahresende kurzfristig zu stabilisieren. Die Sorte Brent erreichte erst bei 50 US-Dollar/Barrel eine Bodenbildung. Aktuell kostet das 159-Liter-Fass rund 10 Dollar höher, auch weil sich die fundamentale Lage aufzuhellen scheint.

Bei Gold verlief die Preisentwicklung 2018 umgekehrt: Nach volatiler Seitwärtsbewegung im ersten Halbjahr ging es zunächst deutlich auf unter 1.175 Dollar/Unze bis Mitte August abwärts. Doch ab Mitte Oktober setzte eine Gegenbewegung ein, gegen Jahresende hatte sich der Goldpreis auf rund 1.280 Dollar erholt. Vor allem der Ausverkauf an den globalen Aktienmärkten in den vergangenen Wochen hat Gold Auftrieb verliehen. Doch im Vergleich zu Palladium verlief die Erholung noch immer bescheiden. Während sich der Goldpreis im Jahresverlauf seitwärts bewegte, explodierte der Preis am Palladiummarkt. Im neuen Jahr kletterte die Notiz auf ein neues Rekordhoch bei 1.344 US-Dollar und kostet damit deutlich mehr als Gold.

Ihr Bernd Lammert

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