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der Ölmarkt wird Analysten zufolge immer unberechenbarer. Politische und wirtschaftliche Faktoren beeinflussen das Geschehen in einer Intensität, wie schon lange Zeit nicht mehr. Man denke nur an die internationalen Handelskonflikte, die zusehends komplexer erscheinen, oder den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran. Allein diese Ereignisse haben den Ölpreis in den letzten Wochen enorm beeinflusst. In einer aktuellen Studie von PVM Oil Associates heißt es, die Unsicherheiten, die die globale Nachfrage- und Angebotsbilanz auf dem Ölmarkt umgeben, wachsen täglich.

Die derzeitige Gemengelage ist zweifelsohne fragil, bereits ein Tropfen kann das Fass zum Überlaufen bringen. Die Experten von Columbia Threadneedle formulieren es in einer aktuellen Markteinschätzung so: „Das Risiko ist, dass es ein geopolitisches Ereignis gibt oder irgendeine Art von Versorgungszwischenfall oder dass plötzlich zwei Millionen Barrel täglich vonseiten des Iran am Ölmarkt wegfallen, und plötzlich ist die Produktion extrem knapp und es gibt ein Defizit“. Die Folge wäre ein Preisanstieg, der sich gewaschen hat. „Wir könnten in eine Situation geraten, in der der Markt sehr nervös wird und der Ölpreis sich in Richtung 100 bis 150 Dollar pro Barrel bewegt“, warnten die Rohstoffexperten.

Ihr Bernd Lammert

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