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der Goldpreis hat in den vergangenen Monaten kräftige Abschläge erlitten. Etwas überraschend konnte Gold auch nicht von den Kursverlusten an den Aktienmärkten der vergangenen Woche profitieren. Seit seinem Jahreshöchststand von 1.365 US-Dollar/Feinunze im Februar verlor das Metall rund 15 Prozent an Wert und notiert gegenwärtig rund um die Marke 1.200 US-Dollar/Feinunze. Laut Experten führten mehrere Faktoren zu der Goldpreis-Schwäche. Die wichtigsten: Ein starker Dollar, Anstieg der US-Realzinsen, aber auch die insgesamt schwache Nachfrage, sowohl in physischer als auch spekulativer Hinsicht.

In dieser Ausgabe des Gold & Rohstoff-Reports widmen wir uns u. a. dem Goldpreis-Phänomen dieser turbulenten Tage. Auch weil einige Analysten die Talfahrt nun als beendet erachten und einen günstigen Einstiegszeitpunkt bei Edelmetallen sehen. Doch die genannten Faktoren, die den Goldpreis derzeit bremsen, sind keineswegs aus der Welt geschafft. So dürfte sich die kurz- bis mittelfristige Preisentwicklung in engem Rahmen bewegen, auch wenn die Notierung für das gelbe Metall wieder steigen sollte. Viele Rohstoffexperten sehen am Jahresende einen Goldpreis von rund 1.250 US-Dollar/Unze.

Ihr Bernd Lammert

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