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Rohöl war jüngst so teuer wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Der globale Ölmarkt ist zwar immer noch mit einem Überangebot konfrontiert, allerdings wird dieses langsam abgebaut. Die bis Ende März kommenden Jahres geltende Förderbremse der OPEC und weiterer wichtiger Ölstaaten zeigt insofern ihre Wirkung. Auch kletterte zuletzt die weltweite Ölnachfrage schneller als sich das Angebot ausweitete. Das führte zu einem Abbau der OECD-Ölvorräte, allerdings liegen diese nach wie vor deutlich über dem 5-Jahresdurchschnitt.

Um den Ölmarkt weiter von seinem Angebotsüberschuss zu befreien, erwägt die OPEC, die Produktionskürzung bis Ende 2018 zu verlängern. Den OPEC-Bemühungen kommt auch die steigende US-Schieferölproduktion in die Quere. Jede Förderkürzung, die zu einem Preisanstieg führt, wird von der US-Industrie zur Ausweitung ihrer Produktion genutzt. Das Potenzial für weitere Ölpreisanstiege bleibt deshalb begrenzt.

Ihr Bernd Lammert

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