Liebe Leserinnen und Leser,

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an den Rohstoffmärkten stehen die Edelmetalle wieder im Mittelpunkt des Interesses. Die zahlreichen politischen Risiken lassen grüßen. Die erneute Hängepartie um Griechenlands Schuldendilemma, die diffuse Brexit-Abwicklung oder die protektionistische Politik von Donald Trump: Entspannte Zeiten für die Anleger sehen anders aus. Gold dient dabei einmal mehr als Fluchtwährung. Aber auch die anderen Edel- und Industriemetalle haben sich in diesem Jahr schon deutlich verteuert.

Einen bremsenden Effekt auf die Preisentwicklung hat die Aussicht auf höhere US-Leitzinsen. Die US-Notenbank hat in ihrem Protokoll zur letzten Sitzung vom 1. Februar angedeutet, dass, sofern die US-Wirtschaft auf Kurs bleibt, höheren Zinsen nichts im Wege steht. Die Mitglieder im geldpolitischen Ausschuss der Fed halten eine weitere Anhebung der Leitzinsen „ziemlich bald“ für angebracht. Edelmetalle, die keine Zinsen abwerfen, verlieren an Attraktivität, wenn die Zinsen steigen. Die Nachfrage könnte entsprechend sinken. Unterm Strich halten sich derzeit preisstützende und -belastende Argumente (noch) die Waage. Bei den Edelmetallmärkten bleibt es spannend!

Ihr Bernd Lammert

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