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vergangenen Mittwoch hatte US-Finanzminister Mnuchin in Davos herausposaunt, dass ein schwacher Dollar gut für die USA sei, weil er den Handel fördere. Diese Aussage stehen diametral zu der jahrzehntelangen Losung von US-Regierungen, dass ein starker Greenback im Interesse der USA sei. Die US-Währung gab nach dem Mnuchin-Kommentar auf breiter Front nach. Der US-Dollar-Index, der den Wert der US-Währung an einem Korb wichtiger Devisen misst, fiel deutlich zurück.

Des einen Leid, des anderen Freud: Von der Dollar-Schwäche profitieren konnten die in der US-Währung gehandelten Rohstoffe, vorneweg Gold und Rohöl. Der Goldpreis erklomm das höchste Niveau seit Mitte 2016, das Fass Nordseeöl kostete erstmals seit 2014 mehr als 71 US-Dollar und US-Rohöl erstmals seit drei Jahren über 66 Dollar/Barrel. Dass die Preisanstiege fast ausschließlich auf den schwachen US-Dollar zurückzuführen ist, zeigt auch die Reaktion am Beispiel Gold in Euro gerechnet. Dieses legt derzeit nur sehr zurückhaltend zu.

Ihr Bernd Lammert

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