Willkommen zu GodMorning, dem Tagesausblick auf GodmodeTrader – täglich live um Acht:

  • Frankreich schränkt Bargeldnutzung ein
  • Euro neigt zur Stärke
  • Versicherungen bangen um Rendite

Neigt sich der chinesische Wirtschaftsboom dem Ende zu? Die chinesische Regierung erwartet in diesem Jahr 7% Wachstum, das ist für deutsche Begriffe geradezu traumhaft, für China aber eine Enttäuschung. Jetzt gibt es neue Hiobsbotschaften: Die industrielle Fertigung ist zuletzt sogar geschrumpft, was wahrscheinlich zu einem Wirtschaftswachstum im ersten Quartal in China unter 7% führen wird. Der HSBC Markit Einkaufsmanagerindex lag zuletzt nur noch bei 49,2%:

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Die Börsen interessiert das nicht, sie stehen nur leicht im Minus, denn die Daten erhöhen die Chancen, dass die chinesische Notenbank bald etwas unternehmen wird, um das Wachstum zu stabilisieren: Sprich noch mehr billiges Geld:

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Hang Seng: Erneuter Test des Ausbruchs gelingt und wird gekauft

Ansonsten sind die Vorzeichen aus Asien positiv, die Börsen steigen, weil sich der Dollar weiter schwach präsentiert. Der Euro wird zum Dollar auch weiter gekauft, obwohl Mario Draghi gestern während einer Rede seinen geldpolitischen Kurs bekräftigte, stieg der Euro zum Dollar um 1,1 Cents. Betrachten Sie sich folgenden Chart:

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Hier wurden feste Wechselkursverhältnisse des Euro zu den alten nationalen Währungen verwendet, um einen historischen Eurodollar darzustellen. Gut zu sehen ist, dass eine Unterstützung in Form einer Aufwärtstrendlinie seit den 80er Jahren bei 1,05 USD entstanden ist, die seit vergangener Woche gekauft wird. Das Aufwärtspotenzial ist noch nicht ausgeschöpft. Ich denke der Euro wird sich weiter erholen, bis Gewissheit über die US-Zinswende besteht.