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die Kryptowährung Bitcoin ist am Donnerstag zum ersten Mal über die Marke von 7.000 US-Dollar geklettert. Die Ankündigung der weltgrößten Terminbörse CME, noch ab diesem Jahr Futures auf den Bitcoin anbieten zu wollen, hat den Kurs seit Dienstag angeheizt. Die Einführung von Future-Kontrakten erlaubt auch institutionellen Anlegern, in den Handel und die Spekulation mit der Cyberwährung einzusteigen. Die sogenannten Miner, die durch komplexe Rechenoperationen Bitcoins erzeugen, könnten sich über die Future-Kontrakte außerdem gegen zu starke Preisschwankungen absichern. Ob die Einführung der Future-Kontrakte auch längerfristig positiv für den Bitcoin ist, bleibt allerdings abzuwarten. Die Abrechnung der Future-Kontrakte soll ausschließlich in Dollar erfolgen.

Unterdessen hat die Bank of England am Donnerstag zum ersten Mal seit der Finanzkrise ihren Leitzins erhöht. Der Zinssatz, zu dem sich Banken bei der britischen Notenbank Geld leihen können, steigt um 0,25 Prozent auf 0,5 Prozent. Es handelt sich um die erste Zinserhöhung durch die Bank of England seit Mitte 2007. Nach dem Brexit-Referendum im vergangenen Jahr hatte die Bank of England ihre Geldpolitik zunächst weiter gelockert. Der erwartete Einbruch der britischen Wirtschaft blieb aber aus. Im Gegenteil befeuerte das schwächere Pfund zeitweise sogar das Wachstum in Großbritannien. Weitere Zinserhöhungen sollen "graduell" und "in begrenztem Umfang" erfolgen, erläuterte die Bank of England am Donnerstag. Beobachter rechnen mit der nächsten Zinserhöhung erst Mitte 2018.

Ihr

Oliver Baron

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