Liebe Leserinnen und Leser,

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es gibt Jahre, in denen man als Anleger einfach nur Geld verlieren kann - jedenfalls dann, wenn man ausschließlich long investiert ist, also nur von steigenden Kursen profitiert und nicht über Derivate auf fallende Kurse wettet. Das Jahr 2018 war zumindest bisher ein solches Jahr für Anleger. Wie eine Studie der Deutschen Bank zeigt, war 2018 sogar ein besonders schlechtes Jahr für Anleger. Denn bis Anfang November verloren Anleger mit 89 Prozent aller Anlageformen Geld. Das war sogar mehr als jemals zuvor seit dem Jahr 1901. Selbst in Krisenjahren wie 2008 wurde das aktuelle Niveau nicht erreicht. Als einzelne Anlageform werteten die Analysten der Deutschen Bank zum Beispiel die Aktienindizes der wichtigsten Länder, aber auch verschiedene Anleihen, Rohstoffe und Währungspaare.

Aber 2018 war nicht nur für "normale" Anleger, die long-only investiert sind, ein schlechtes Jahr. Auch die Profis verloren Geld, wie eine Untersuchung von Goldman Sachs zur Performance von Hedgefonds zeigt. So verbuchten auf Aktien spezialisierte Hedgefonds im Jahr 2018 bis zum 19. November im Schnitt einen Verlust von vier Prozent und besonders prominente Hedgefonds ein Minus von einem Prozent. Das war sogar schlechter als der S&P 500, der immerhin noch ein Plus von zwei Prozent verbuchen konnte - trotz der deutlichen Kursverluste in der zweiten Jahreshälfte. Wer in diesem Jahr Geld an den Finanzmärkten verloren hat, war als Anleger also nicht allein. Nicht nur private Anleger hatten ein schlechtes Jahr, sondern auch viele Profis.

Viel Erfolg bei Ihren Trading- und Anlageentscheidungen!

Ihr Oliver Baron

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