Liebe Leserinnen und Leser,

der Corona-Crash war nichts für schwache Nerven. Als die Kurse zeitweise so schnell in den Keller rasten wie nie zuvor, da bekam es so mancher Anleger mit der Angst zu tun und verkaufte panisch seine Aktien. Naturgemäß verkauften dabei viele Anleger genau zum falschen Zeitpunkt, nämlich als der Aktienmarkt bereits dabei war, einen Boden zu finden und (im Rückblick) eigentlich ein idealer Zeitpunkt zum Einstieg gekommen war.

Als die Kurse sich dann wieder fast genau so schnell erholten, wie sie zuvor eingebrochen waren, da bekam es so mancher Anleger wieder mit der Angst zu tun, dieses Mal allerdings mit der Angst, etwas zu verpassen ("Fear of missing out", FOMO). Der ängstliche Anleger kaufte wieder, aber erst nachdem die Kurse wieder bereits deutlich gestiegen waren und auch dann nur ganz zögerlich.

Interessanterweise machen nicht nur menschliche Anleger den Fehler, im Crash zu einem ungünstigen Zeitpunk zu verkaufen, sondern mitunter auch Computer. Zwar sind Computer zumindest bisher nicht zu menschlichen Emotionen fähig, doch ihr Reaktionsmuster ist trotzdem oft ähnlich, was natürlich damit zu tun hat, dass die Computeralgorithmen letztlich von Menschen entwickelt werden und damit mitunter auch deren Fehlentscheidungen replizieren. Wie auch Anleger in Deutschland mit einem ausgeklügelten Computer-Algorithmus während des Corona-Crashs ungünstige Entscheidungen getroffen haben, können Sie hier nachlesen.

Viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe des TradersJournal und viel Erfolg bei Ihren Trading- und Anlageentscheidungen!

Ihr Oliver Baron

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